Tipp Radtour

Radtour Gärten mit Geschichte - Große Gartenrunde über luftige Höhen - Ost

Schwierigkeit Mittel
Länge 71.2 km Dauer 06:06 h
Aufstieg 535 m Abstieg 519 m
Höchster Punkt 386 m Niedrigster Punkt 200 m
Eine anspruchsvolle, sehr abwechslungsreiche Tour von ca. 70 km Länge und ca. 430 Höhenmetern mit herrlichen Fern- und Aussichten über die Kulturlandschaft mit ihren Streuobstwiesen, Wäldern, Weihern und Tälern. Der letzte Streckenabschnitt führt nach einem Stopp in der Barockstadt Blieskastel durch die Niederungen der Bliesauen und des Würzbachtals. Diese idyllische Wald- und Wiesenlandschaft rundet die „gartenreiche“ Tour ab.
Eigenschaften aussichtsreich, Rundtour, kulturell / historisch
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Charakteristisch für diese Rund-Tour sind die vier verwunschenen „Gärten mit Geschichte“, welche entdeckt werden wollen.

Gestartet wird am Bahnhof in St. Ingbert und es geht gleich bergauf in Richtung St. Ingbert-Sengscheid. Durch den Wald folgt die Strecke auf dem „Saar-Nahe-Höhenradweg“ bis nach Blieskastel-Seelbach und weiter nach Blieskastel-Assweiler, zum ersten „Garten mit Geschichte“ – die Bagatelle Assweiler. Die Tour führt über die Höhen der Biosphäre Bliesgau und führt weiter über Erfweiler-Ehlingen im schönen Mandelbachtal nach Wittersheim. Dort erwartet die Radler die „Toscana des Saarlandes“, da die Gegend in den Sommermonaten ein wahrlich mediterranes Klima vorweist. In Mitten von Natur befindet sich das Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld mit einem der „Gärten mit Geschichte“. Der Garten ist frei zugänglich und Naturinteressierte können dort eine interessante App-basierte Lauschtour erleben. Weiter führt die Tour in Richtung französischer Grenze. Dort angelangt zeigt sich der dritte „Garten mit Geschichte“ – der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Die Ausgrabungen legten eine gallo-römische Kleinsiedlung wie auch eine römische Villa frei. Wenn zwar bislang noch nicht durch Funde belegt, so gehörten zu dieser sicherlich einst auch Zier- und Nutzgärten. Der letzte Streckenabschnitt der Tour führt über den bekannten „Glan-Blies-Radweg“ bis nach Blieskastel-Mimbach. Dort liegt der letzte verwunschene „Garten mit Geschichte“ – der Biosphärengarten Mimbach. Etwas versteckt an der protestantischen Dorfkirche lädt der kleine Garten zum kurzen Verweilen ein. Über Blieskastel-Lautzkirchen und Niederwürzbach sowie das idyllische Würzbachtal endet die Tour schließlich wieder am Bahnhof St. Ingbert.

Wegbeschreibung

Bitte beachten Sie, dass Sie auf diesem Tourenvorschlag verschiedenen Wegweisern folgen und somit die Wegbeschreibung aufmerksam lesen sollten.

Tourenverlauf:

Start am Bahnhof in St. Ingbert – weiter über die Annastraße und Albert-Weisgerber-Allee über die Autobahnbrücke nach Sengscheid - am Ortsanfang links in den Waldweg parallel zur L108 - der Straße für ca. 700 m folgen - dann links in den Feldweg fahren und dem „Saar-Nahe-Höhenradweg“ folgen - dem Weg bis Seelbach folgen - nach rechts in Richtung Aßweiler verlassen und am Ortsanfang von Aßweiler links abbiegen - hinter der Gärtnerei nach rechts, am Ende wieder rechts, bis zur B 423, diese queren und gegenüber in den "Ehlinger Weg" fahren - in Erfweiler-Ehlingen an der Durchgangsstraße nach rechts -dann in der scharfen Rechtskurve nach links Richtung Wittersheim abzweigen - dort die B 423 überqueren und halbrechts zum Haus Lochfeld fahren – von dort in Richtung Bebelsheim zur Jungholzhütte fahren und weiter nach Habkirchen zum Zollmuseum – kurze Strecke über die französische Grenze bis Richtung Europäischer Kulturpark – über den „Glan-Blies-Radweg“ in Richtung Blieskastel fahren – dabei vorbei an Herbitzheim und Mimbach – ab Blieskastel durch Lautzkirchen nach Niederwürzbach fahren und abschließend durch das Würzbachtal an St. Ingbert-Hassel vorbei zum Bahnhof St. Ingbert

Sicherheitshinweis Zwei knackige Steigungen sind auf der Strecke zu erwarten. Die Rund-Tour führt über asphaltierte und geschotterte Wege.
Ausrüstung

Fahrradhelm, Reparaturmaterial u.v.m. finden Sie in unserer Packliste auf der Internetseite.

Tipp des Autors Einkehrmöglichkeiten finden sich in der Barockstadt Blieskastel, sowie im Sonnenhof Biergarten in Blieskastel direkt an der Strecke sowie in Herbitzheim im Hotel Bliesbrück und dessen Biergarten sowie im Café saisonal an Wochenenden und Feiertagen. In Gersheim finden Radler im Historischen Bahnhof Leckeres zum Speisen und Trinken sowie in der Taverne im Europäischen Kulturpark. Am Würzbacher Weiher sowie in der Fußgängerzone von St. Ingbert laden ebenso zahlreiche Cafés, Restaurants und Bistros zum Verweilen ein.
Startpunkt Bahnhof St. Ingbert
Öffentliche Verkehrsmittel

In St. Ingbert: halten Regionalbahnen der Strecke Saarbrücken - Homburg i.d.R. halbstündlich, sowie die Regionalbahn Saarbrücken - Pirmasens stündlich und der Regionalexpress "SÜWEX" überwiegend stündlich von und nach Mannheim bzw. Koblenz / Trier."

In Lautzkirchen: stündlicher Halt der Regionalbahnen nach Pirmasens und Saarbrücken, Verknüpfung mit dem Biosphärenbus 501 (Homburg - Blieskastel - Reinheim - Kleinblittersdorf, kostenlose Fahrradmitnahme nur ab 9:00 Uhr und bei ausreichender Platzkapazität!

Parken

Der kostenpflichtige Parkplatz am Bahnhof St. Ingbert ist für Radler mit eigenem Auto optimal.

Der kostenpflichtige Parkplatz an der Alten Schmelz wäre eine gute Alternative.

Downloads

Weitere Informationen

Im Hochsommer liegt der Radweg oft in der prallen Sonne, sodass ausreichend Getränke und eine Kopfbedeckung mitzuführen sind