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Auf Frauenspuren zu seltener Kunst
Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Jutta Schwan zu vergessenen Künstlerinnen aus der Region
Veranstaltung im LEADER-Projekt "Frauenspuren im Saarpfalz-Kreis"
Sofie Dawo, Elisabeth Koelle-Karmann, Madeleine Mangold, Hilde Mertz, Roswitha Naßhan-Weber, Len Trossen, Dorothea Zech – die Reihe der Namen ließe sich noch lange fortsetzen. Hinter jedem der Namen steht eine Künstlerin, die als Keramikerin, Malerin, Bildhauerin, Paramentenstickerin Kunstwerke schuf. Jede der Frauen hat einen besonderen Bezug zum Saarpfalz-Kreis und darüber hinaus eine außerordentliche Lebensgeschichte.
Dennoch kennt man viele dieser Künstlerinnen überhaupt nicht, oder nicht so gut, wie sie es verdient hätten. Sei es, weil sie einer Generation entstammen, die es Frauen generell schwermachte, künstlerisch ausgebildet zu werden. Oder die Kunstform an sich führt – ungerechterweise – Schattendasein, beispielsweise die Paramentenstickerei. Oder die Künstlerin war die Ehefrau eines berühmten Künstlers, aus dessen Schatten sie nicht herauszutreten vermochte…
Gründe gab und gibt es viele. Anlass genug also, diesen Künstlerinnen einen Abend zu widmen, um sie vorzustellen und für ihre Werke und Werdegänge zu begeistern. Nicht zuletzt, um sich auf Spurensuche zu begeben, denn Werke dieser Frauen finden sich oft an Orten, die einen Besuch lohnen! Schon Goethe sagte: Man sieht nur, was man weiß!