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Homburger Lesezeit - Irina Fingerowa
Die Homburger Lesezeit lädt wieder ein: Die Ukrainische Schriftstellerin Irina Fingerowa ließt aus ihrem Buch "Zugwind" vor und erzählt von dem Krieg aus der Ukraine.
Wenn die Tage kürzer werden, beginnt in Homburg wieder die Zeit für Literatur, Geschichten und persönliche Begegnungen: Die Homburger Lesezeit startet in ihre neue Saison und bietet von September 2026 bis März 2027 erneut ein abwechslungsreiches Programm für Literaturinteressierte.
Die beliebte Veranstaltungsreihe, die von der Stadt Homburg in Zusammenarbeit mit dem Frauenkulturstammtisch präsentiert wird, hat sich längst als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Kreisstadt etabliert. Ziel ist es, Literatur in ihren unterschiedlichen Facetten erlebbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Organisiert wird das Ganze von Jutta Bohn, Ute Müller, Ingrid Braun und Nadja Haas. Auch in der neuen Saison dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf eine vielfältige Mischung aus Autorenlesungen, literarischen Themenabenden und der Reihe „VIPs lesen vor“ freuen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Lesungen mit Irina Fingerowa, Christa Olbrich, Uwe Neumahr, Pascale Hugues, Andreas Schäfer und Stefan Mörsdorf.
Irina Fingerowa erzählt die Geschichte von Mira, einer Ärztin und Ehefrau, die aus Odessa nach Deutschland zieht. Ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht, als Russland die Invasion in die Ukraine beginnt und Bomben auf ihre alte Heimat fallen. Sie erzählt so bewegend wie authentisch vom Leben einer jungen Hausärztin in Deutschland, während in ihrem Heimatland Krieg herrscht. Von ihrer Wut und Trauer und ihrem Versuch, Trost und Schönheit in alltäglichen Dingen zu finden