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Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist ein oft benutzter Begriff in unserem Sprachgebrauch. Hier bekommen Sie die nötigen Informationen zu dem weitreichenden Thema.
Fragen und Antworten zum Thema Nachhaltigkeit
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Der Begriff "Nachhaltigkeit" tauchte in den vergangenen Jahren und auch in der Gegenwart immer häufiger auf. Wie bei vielen Begrifflichkeiten gibt es viele Definitionen.
Bereits seit dem Mittelalter wird der Begriff "Nachhaltigkeit", damals "nachhaltend", im deutschen Sprachgebrauch überliefert. Anfang des 18. Jahrhunderts brachte Hans Carl von Carlowitz den Begriff mit dem Zurückhalten einer Reserve für die Zukunft in Verbindung.
Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Umweltprobleme und -belastungen zu einem öffentlichen Thema. Die Nachhaltigkeitsdiskussion war ausschlaggebend für die Konferenz der Vereinten Nationen über die menschliche Umwelt im Jahr 1972 in Stockholm. Bei dieser wurde über den Umweltschutz in Zusammenhang mit den Entwicklungszielen der menschlichen Bevölkerung diskutiert. Eines der Ergebnisse war, die herrschenden Umweltprobleme nur unter Berücksichtigung der sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zivilisation lösen zu können (Quelle: Balaš/Strasdas 2019).
Nachhaltigkeit ist daher als Entwicklungsprozess zu sehen. Nach dem BUND zielt "Nachhaltigkeit" bzw. "Nachhaltige Entwicklung" darauf ab, "verantwortungsbewusst mit den endlichen Ressourcen umzugehen, damit heutige und künftige Generationen weltweit ein Leben in Würde – entsprechend ihrer Bedürfnisse – führen können. Kernelemente sind dabei die weltweite Bekämpfung der Armut und die Anerkennung der ökologischen Grenzen des Wirtschaftens" (Quelle: BUND).
Weitere Informationen finden Sie u.a. hier:
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Die drei Säulen der Nachhaltigkeit wurden auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro geprägt.
Der Erhalt der Natur und Umwelt für die nachfolgeden Generationen ist die Zieldimension der ökologischen Nachhaltigkeit. Diese zielt demnach auf den Erhalt der Artenvielfalt, den Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt und auf einen generell schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung ab.
Die ökonomische Nachhaltigkeit befasst sich mit der Wirtschaftsweise. Sie soll so ausgerichtet sein, dass sie der Bevölkerung dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Der Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung ist hierbei von besonderer Bedeutung.
Die Dimension der sozialen Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit der Verteilungsgerechtigkeit von Chancen und Ressourcen. Diese bezieht sich nicht nur auf die Verteilungsgerechtigkeit innerhalb eines Landes oder Gesellschaft, sondern auch auf den Konflikt zwischen den reichen Industrieländern und den Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist demnach eine dauerhafte, zukunftsfähige, global gerechte und lebenswerte Gesellschaft zu erreichen.
Wie die unten stehende Grafik zeigt, hängen die drei Dimensionen miteinander zusammen. Dadurch verstärken sie sich gegenseitig.
Quellen: BUND, Bundeszentrale für politische Bildung
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Die Biosphäre Bliesgau lebt vom Mitmachen – ob jung oder alt, Verein oder Einzelperson. Drei Beispiele zeigen, wie vielfältig das Engagement in der Region ist:
Junior Ranger
Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren erkunden im Rahmen des bundesweiten Junior-Ranger-Programms die heimische Natur. Unter Anleitung des Bliesgau-Rangers treffen sie sich regelmäßig im Europäischen Kulturpark Reinheim, lernen Lebensräume und Arten kennen und nehmen an Exkursionen teil.Junge Biosphäre
Jugendliche und junge Erwachsene mit eigenen Ideen rund um Nachhaltigkeit finden hier Unterstützung – bei der Umsetzung ebenso wie bei der Finanzierung. Ergänzt wird das Angebot durch Workshops, Events und Qualifizierungsmöglichkeiten.Vereine & Netzwerke
Vier Vereine sowie das Partnerbetriebe-Netzwerk bilden das Rückgrat des Engagements in der Biosphäre: vom Biosphärenverein Bliesgau e.V. über die Regionalvermarktungsinitiative Bliesgau Genuss e.V. und den Erhalt der Streuobstwiesen durch Bliesgau Obst e.V. bis zur Lokalen Aktionsgruppe (LAG), die Stadt und Land zusammenbringt.Mehr zu den einzelnen Projekten finden Sie unter den jeweiligen Links.
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Die Anreise ins UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau gelingt bequem mit Bahn oder Bus, zum Beispiel über den Fernbahnhof Homburg. Auch vor Ort kommen Sie durch unser gut ausgebautes Bus- und Bahnnetz in die schönsten Ecken des Bliesgaus.
In unserer Region erwarten Sie zahlreiche zertifizierte, regionale Partnerbetriebe, von Hotels und Campingplätzen bis hin zu gemütlichen Ferienwohnungen. Aber auch Direktvermarkter von regionalen Produkten sind zertifiziert, bei denen Sie die Biosphäre erschmecken können. Eine Auswahl der Produkte der Partnerbetriebe finden Sie auch an den circa 30 Standorten der Bliesgau-Regale.
Diese Betriebe tragen beispielsweise die Zertifikate Partner Nachhaltiges Reiseziel, Partner Biosphäre Bliesgau, TourCert Qualified, das EU-Bio-Siegel und weitere. Die Siegel, mit denen das jeweilige Unternehmen zertifiziert ist, befinden sich jeweils im Eintrag des Unternehmens auf unserer Website.